mobility
habe mich mit einem grundrepertoire an lebensmitteln versorgt. die basis für ein normales leben ist damit gestellt, allerdings kann ich noch keinen kaffee machen, habe die funktion der espressomaschine noch nicht ganz verstanden, das wiedererscheinen des hauptmieters wird da klarheit schaffen.
funktioniert dieses, ist ein deutsches telefon besorgt und die internetverbindung hergestellt, hab’ ich einen lebenswürdigen standard erreicht. dürfte nächste woche schon soweit sein.
zumindest für das internet habe ich eine provisorische (aber legale *g*) lösung gefunden, wobei diese mich dazu zwingt im flur hinter der eingangstür zu sitzen. naja, ein etwas komisches bild, aber hauptsache internet.
bin dem problem mit der an- bzw. ummeldung nochmal nachgegangen und dabei hat sich ein neues problem herausgestellt: die anderen mieter der wohnung, auf die ich mich dabei beziehen wollte, sind ebenfalls nicht gemeldet … muss also noch ein bisschen warten.
positives: ich hab’ ein “mobile” ersteigern können, ein stylisches dreigang damenrad!
die rückleuchte musste ich austauschen und der hinterreifen ist sich nicht ganz sicher, ob er die luft halten soll … aber für € 24 war es ein ziemlich guter deal. noch dazu hat es die selbe farbe wie mein zurückgelassener golf II – cool!!
kurzer eintrag zur versteigerung:
ich war sehr erstaunt als der auktionator, “zum ersten … zum andern … zum dritten, verkauft!”, gerufen hat. mich hat das stark an das germanische “de andere mann” erinnert, was soviel heißt wie der zweite mann. stark!
zumindes hat mich das rad bereits duch halb hamburg gebracht, von altona nach eppendorf, ist ‘ne ganz schöne strecke, bin zufrieden mit ihm (… und mir).
auf dieser “reise” ist mir eines aufgefallen, diese stadt verändert ihr äusseres nach jeder straßenecke. einige stadteile erinnern zum verwechseln an wien, andere an berlin (war zwar nie dort, aber so stelle ich es mir vor) und eine ecke weiter ist man wieder irgendwo anders, was aber alle gemeinsam haben ist ein ganz besonderer flair, ich kann ihn nicht beschreiben, noch nicht … lasst mir etwas zeit ich komme später darauf zurück.
das zimmer hat mittlerweile schreibtisch, stuhl und ein regal bekommen. letzterem fehlt noch eine diagonale, d.h. es lehnt noch etwas windschief seitwärts an der wand, aber es hält. und ich habe fürs bad weitere haken besorgen können, muss mein handtuch nicht mehr über den heizkörper hängen.
vereinzelte anrufe von freunden, die noch nicht wussten, dass ich das land verlassen habe, lassen mich etwas melancholisch werden. ich kenne das gefühl, hatte aber erst hach einer woche oder zwei damit gerechnet, aber umso früher es beginnt, desto früher ist es vorbei.
vermisse euch trotzdem!!


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