internship in hamburg

Wednesday, May 10, 2006

minimania

ganz zu anfang meines aufenthalts ist mir aufgefallen, wie verdammt schwer es ist, ein normal gewachsenes fahrzeug in dieser stadt unterzubringen ... geschweige denn solche, wei sie in vorarlberg als normal gehandelt werden. doch anstatt nur smart zu fahren (zugegeben, es gibt tausende davon) fährt der hamburger mit stil klein.

hier ein paar bilder von meinem (ehemaligen) weg zur arbeit:



















































































exploring the environment

ein zugegebenermaßen erwartetes plus an zeit durch weniger, stärker beschäftigte mitbewohner, ermöglicht es mir, abends die neue umgebung zu erkunden. ich weigere mich noch es ausgdehnte spaziergänge zu nennen, aber wem's gefällt, das ergebnis bleibt das selbe.

also marschiere ich ziellos durch winterhude und schau mich um. sehe häuser die wie kleine (oder auch nicht so kleine) schlösser aussehen, kanäle die berudert werden, ausflugsboote, die für ebenjene kanäle viel zu groß sind, jogger, wunderbare lichtstimmungen in der fast sommerlichen abendatmosphäre, hab ich die jogger schon erwähnt? es müssen tausende sein.

was wirklich fasziniert, ist wie sich das bild von straßenecke zu straßenecke völlig verändert, wirklich verändert. gerade noch zwischen mittelschichtigen 3/4 stöckigen blockbauten gestanden, sehe ich mich plötzlich zwischen prächtigen stadtvillen stehen und eine straße weiter säumen 5-stöckige altbauten die wege

... nur eines bleibt erhalten ... viel pflanzen, grün, bäume, blüten, birken, heuschnupfen, gesundheit!!

ich liebe diese stadt trotzdem ...

Tuesday, May 09, 2006

schweden fast forward

eineinhalb wochen verspätet, wie alles sich zur zeit zu verspäten scheint (die heuschnupfensaison ist in hamburg genau einen monat später als in österreich ... ich hatte mich schon gefreut), am ende doch noch ein beitrag zum schwedischen wochenende.

angefangen hat alles, wie bereits angedeutet, mit einer verspätung. zwar war ich gerade noch rechtzeitig am flughafen in lübeck, hatte alledings statt meines passes meinen ebenfalls dunkelroten führerschein eingepackt. ryanair verlangt beim check-in ausdrücklich einen pass oder personalausweis ... hab ich gewusst, selber schuld.
60 euro für die umbuchung auf samstag, 16 euro für die doppelte busfahrt und das schlimmste, einen tag weniger bei lukas in schweden.

samstag abend, endlich in linköping (mit pass, schlafsack und einer flasche rum - alles dinge, die am freitag gefehlt haben) lasse ich mir die eindrücke, die lukas vom campusleben gewonnen hat, erzählen. mir wird eines klar: vorarlberg wird es nie schaffen etwas ähnliches auf die beine zu stellen ... es wird nicht gehen, lasst es bleiben.

sehr sauber ist es, sogar die luft in den bars ist frisch, fast besser als in meiner eigenen küche. ich stell mir ein rauchverbot in österreich vor ... wie 80% der gäste vor der tür stehen ... es wäre alleine schon wegen der lärmbelästigung nicht möglich, aber schweden ist anders, schweden ist sauber, schweden sind brav ...

abgesehen von zwei langen nächten haben wir uns auch ein zum allemannischen funken verwandtes feuer angesehen (auch in hamburg gibt es das osterfeuer als pendant).
haben wir gelacht, als wir das eieinhalb meter hohe häufchen holz gesehen haben, das zu allem überfluss bis zum schluss nicht richtig gebrannt hat. die tatsache, dass es auf einem floß mitten im fluss trieb und ein an hamburger matrosen erinnernder chor (der allerdings wesentlich besser klang als die seemänner) werteten das gesamtbild doch noch beträchtlich auf.
... und zum abschied ein schwedisches feuerwerk ... fängt langsam an, hört langsam auf.

alles in allem ein sehr interessantes wochenende, nette leute, nettes land (absolut ikea!) schade nur, dass ich es so drastisch verkürzt habe.

zum schluss noch zwei dinge:
erstens ... schwedinnen sind nicht alle blond (aber hübsch!)
zweitens ... lukas, dein chili hat mir einen sehr amüsanten rückflug beschert ...